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Talk im Foyer am 22. März 2026


In Kooperation mit dem Scharoun Theater hatte der Theaterring erneut zum „Talk im Foyer“ eingeladen. Die Vorsitzende, Dorothea Frenzel, begrüßte den Ehrenbürger der Stadt Wolfsburg, Dr. Udo-Willi Kögler, auf dem Podium und umriss dabei kurz die Stationen seines Lebens.

Von links: Wolf-Rüdiger Schmieding, Martin Weller, Dorothea Frenzel und Dr. Udo-Willi Kögler (Fotos: Theaterring)

Im Folgenden ging Moderator Martin Weller näher auf den Werdegang seines Gesprächspartners ein, der nach Abschluss des Physikstudiums in der Volkswagen AG tätig war und dort in der Forschung und Entwicklung eine Karriere bis ins Topmanagement machte. Auch nach dem Eintritt in den Ruhestand blieb Dr. Kögler – „bekennender Vorsfelder“, „Deutscher “ und „Europäer“ – in Wolfsburg. Schon bald meldete sich die Technische Universität Braunschweig und trug ihm ein reizvolles Projekt an. Das Niedersächsische Forschungszentrum Fahrzeugtechnik wurde ins Leben gerufen, dem er in der Folge auch als Sprecher vorstand. In Anerkennung seiner Verdienste wurde ihm von der Universität Braunschweig die Ehrendoktorwürde verliehen.

Als überzeugter Demokrat zeigt sich Dr. Kögler stets bürgernah. So war er maßgeblich an der Gründung der Bürgerstiftung Wolfsburg beteiligt und viele Jahre deren Vorsitzender. U. a. haben die Wolfsburger ihm den „Planetenweg“ rund um den Allersee zu verdanken. Für seine beispielhaften ehrenamtlichen Engagements erhielt Dr. Kögler einige Auszeichnungen, darunter die Ehrenbürgerwürde der Stadt Wolfsburg.

Auf die Frage, wie man es erreichen könne, mehr jüngere Mitbürger für ein Ehrenamt zu gewinnen, hatte Dr. Kögler zur Antwort: „Ganz wichtig ist dafür die Erziehung im Elternhaus und das Vorleben positiver Beispiele.“


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