Theater-Ärztin Dr. Karin Just regte die Anschaffung eines Defibrillators an. Ein Gerät, das selbsterklärend arbeitet und somit von Laien und Ersthelfern leicht zu bedienen ist. Es analysiert den Herzrhythmus und löst im Notfall einen lebensrettenden Schock aus.

Diesen Hinweis nahm der Theaterring zum Anlass, in Abstimmung mit dem Intendanten Axel Krauße ein Gerät anzuschaffen und die Kosten dafür zu übernehmen. Es wird im Theaterfoyer an geeigneter Stelle in einem Wandschrank angebracht. Die Mitarbeiter des Theaters erhalten mit Beginn der nächsten Spielzeit zusätzlich noch eine Einweisung für den Umgang mit dem „Lebensretter“.
Über den neuen „Defi“ mit Wandschrank freuen sich Axel Krauße, Wolf-Rüdiger Schmieding, Dorothea Frenzel und Lothar Schmidt.
Den Termin für die Übergabe des Defibrillators verband der Theaterring-Vorstand mit einer weiteren Spende an das Scharoun Theater. Intendant Axel Krauße kann sich über 20.000 Euro aus den Mitgliedsbeiträgen des Jahres 2025 freuen. Sie sind ein willkommener Zuschuss für die Einführung und Umsetzung neuer Formate, wie beispielsweise die Nachwuchsförderung und die Konzertreihe „Kinderphilharmonie“, die sich an verschiedene Altersstufen im Kleinkindalter richtet. Damit soll bereits den Jüngsten mit ihren Eltern die klassische Musik hautnah und spielerisch erlebbar gemacht werden.
Das Theater öffnet in der kommenden Spielzeit auch mit der Reihe „Begegnungen in der Literatur“. „Das Lesen soll einen festen Platz im Scharoun Theater bekommen. Dafür öffnen wir Autorinnen und Autoren und vor allem unserem Publikum gleich mit mehreren neuen Formatreihen Türen und Tore.“ verriet Intendant Axel Krauße erwartungsfreudig und ergänzte: „Die gezielte Förderung dieser Reihen durch den Theaterring bestärkt uns in unseren Vorhaben!“