NEUJAHRSEMPFÄNGE
17. NEUJAHRSEMPFANG am 17. Januar 2026
Der Neujahrsempfang des Theaterrings stand ganz im Zeichen seines 60-jährigen Bestehens.
Mitglieder und Gäste waren zu diesem Jubiläum eingeladen, um einen Abend mit dem
Erfolgsautor Peter Prange und dem Komponisten und Pianisten Mark Scheibe zu erleben.
Unter den zahlreichen Ehrengästen waren der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und
Kultur Falko Mohrs, Wolfsburgs Oberbürgermeister Dennis Weilmann und der Intendant des
Scharoun Theaters Axel Krauße. In ihren Grußworten lobten sie die Arbeit der Theaterring-
Vorsitzenden Dorothea Frenzel und ihrer Kollegen für ihren ehrenamtlichen Einsatz und die
starke Unterstützung und Förderung des Theaterlebens in Wolfsburg. Als Anerkennung
überreichte Oberbürgermeister Dennis Weilmann einen gläsernen Wolf.
Fotos: Wolf-Rüdiger Schmieding / Scharoun Theater
Von links: Minister Falko Mohrs, Theaterringvorsitzende Dorothea Frenzel, Oberbürgermeister Dennis
Weilmann, Intendant Axel Krauße und die Theaterringvorstände Wolf-Rüdiger Schmieding und Lothar
Schmidt.
Mit einer literarisch-symphonischen Revue mit dem Titel „Deutschland, mon amour.“ führten
die Künstler die Gäste auf der voll besetzten Hinterbühne durch das vergangene Jahrhundert.
Die von Peter Prange vorgetragenen Passagen aus seinen Büchern wurden auf einer
Videowand mit Bildern unterlegt. Am Flügel intonierte Mark Scheibe Eigenkompositionen,
ergänzt durch symphonische Einspielungen. Ein interessanter und spannender Rückblick auf
das 20. Jahrhundert, bei dem man allerdings die angekündigte Reise durch alle Musikstile der
Zeit, wie Walzer, Swing, Schlager, Techno oder Filmorchester-Sound vermisste.
Der in der Pause gereichte Sekt war ein guter Anlass für die Gäste, sich für 2026 noch einmal
alles Gute zu wünschen.
Presseartikel
16. NEUJAHRSEMPFANG DES THEATERRINGS AM 25. JANUAR 2025
Mit dem Evergreen „Berliner Luft“ eröffnete Burkhard Bauche am Flügel den diesjährigen
Empfang auf der Hinterbühne des Scharoun Theaters und legte damit den Grundstein für
einen Abend mit schönen Melodien. Zuvor hatte die Vorsitzende, Dorothea Frenzel, die Gäste
herzlich begrüßt.
Unter dem Titel „Bis früh um Fünfe“ bot das BBBerlin-Trio mit der Sopranistin Stefanie
Hildebrandt und dem Tenor Francisco Huerta Arien aus Kompositionen von Paul Lincke, Eduard
Künnecke, Walter Kollo, Franz Lehar, Richard Tauber, Paul Abraham und Siegfried Translateur.
Zu den Ohrwürmern „der goldenen Zwanziger Jahre“ des vorigen Jahrhunderts mit Stücken
wie „Du bist die Welt für mich“ oder „Dein ist mein ganzes Herz“ gehörten auch „Nach meine
Beene is ja janz Berlin verrückt“ und „Wegen Emil seine unanständ´je Lust“ von Claire
Waldoff.
In der Pause konnte man sich mit einem Glas Sekt noch einmal zuprosten und gute Wünsche
für das noch junge Jahr austauschen.
Fotos: Wolf-Rüdiger Schmieding
Durch den Abend führte Kulturmanager Martin Weller, der zu den Komponisten und damaligen
Interpreten in gewohnt lockerer Weise Hintergrundinformationen vermittelte.
Nach langanhaltendem Applaus verabschiedete sich das Trio mit Zugaben. Ein wunderbarer
Abend, der noch lange nachwirken wird.
15. NEUJAHRSEMPFANG DES THEATERRINGS am 20. Januar 2024
Der Theaterring gab seinen 15. Neujahrsempfang auf der Hinterbühne des Scharoun Theaters
mit einem Stummfilmkonzert des Pianisten und Komponisten CARSTEN-STEPHAN GRAF VON
BOTHMER.
© Michael Uhmeyer
Mit einem historischen Werbespot aus dem Jahr 1912 (SEKTZAUBER) und dem von Hand
nachcolorierten Film SERPENTINENTANZ von 1900 führte der Graf in das Programm ein.
Nach der Begrüßung der Gäste durch die Vorsitzende Dorothea Frenzel folgten die Filme AN
EASTERN WESTERNER mit Harold Lloyd, THE ADVENTURER mit Charlie Chaplin und nach
einer Pause ONE WEEK mit Buster Keaton und LIMOUSINE LOVE mit Charly Chase.
Aus früheren Zeiten mögen diese Streifen dem einen oder anderen Zuschauer vielleicht
bekannt gewesen sein, wahrscheinlich aber nicht mit einer Begleitung auf diesem Niveau. Der
Künstler verstand es hervorragend, die Filme mit eigenen Kompositionen zu unterlegen und
den Szenen damit eine einzigartige Stimmung zu verleihen. Große Begeisterung der Gäste.
© Christian Mädler
© Wolf-Rüdiger Schmieding
Wie in den vorausgegangenen Jahren wurden in der Pause alle Gäste zum Sekt eingeladen.
Noch einmal ein willkommnener Anlass für den Austausch von guten Wünschen.
14. NEUJAHRSEMPFANG DES THEATERRINGS am 14. Januar 2023
Der Neujahrsempfang 2022 musste coronabedingt unter Einhaltung der Abstandsregeln im
Großen Saal des Scharoun Theaters veranstaltet werden. Nun konnte er wieder auf der
Hinterbühne in intimer Atmosphäre stattfinden. Mitglieder und Gäste waren eingeladen, einen
Abend unter dem Motto Oper légère zu erleben.
In ihrer Begrüßungsrede bedankte sich die Vorsitzende Dorothea Frenzel bei der
Theaterleitung - vertreten durch den Dramaturgen Christian Mädler - für die hervorragende
Unterstützung bei der Realisierung des Empfangs. Ein besonderer Dank ging an die Techniker
des Hauses, die wieder für den guten Ton und die stimmungsvolle Beleuchtung verantwortlich
waren. Ebenso an die stets freundlichen Damen, die immer für einen reibungslosen Ablauf
beim Eintritt, der Garderobe und im Saal sorgen.
Fotos: W.-R. Schmieding
Franziska Dannheim und Jeong-Min Kim begeisterten anschließend mit der Aufführung
Die Fledermaus.
Oper légère bedeutet: eine Stimme, ein Piano, eine Oper, in diesem Fall eine Operette, die auf
eine ganz spezielle Art dargeboten wurde. Franziska Dannheim moderierte in lockerer und
amüsanter Weise, führte in das Werk ein und sang mit ihrem geschmeidigen Sopran alle
Partien. Erfrischend unverkrampft erläuterte sie zudem die geschichtlichen und musikalischen
Zusammenhänge um die Operette von Johann Strauss (Sohn). Jeong-Min Kim war die ideale
Partnerin am Flügel, die sie mit virtuosem Spiel und Feingefühl begleitete.
Ein rauschender Ball entpuppt sich als inszenierter Racheakt voll süffisanter Boshaftigkeiten:
Schein, oder Nichtschein - das ist die Blamage. Pures Wiener Lebensgefühl schwingt in zeit-
losen Wahrheiten. „Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist“. Mit anderen
Worten: Champagnerlaune vom Allerfeinsten.
Die zurecht in aller Welt geliebte, sehr oft als Silvesterprogramm dienende Operette hat einen
bezaubernden Schwung. Damit passte sie zeitlich hervorragend zum Neujahrsempfang des
Theaterrings. Lang anhaltender Beifall und Zugaben waren die Folge.
In der Pause wurden traditionsgemäß alle Gäste zu einem Glas Sekt eingeladen. Damit ergab
sich die Gelegenheit noch einmal auf das noch junge Jahr anzustoßen und gute Wünsche
auszutauschen.